Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Links

 

„0,0 Prozent sind zu wenig!“

 Telekom: Gewerkschaften machen weiter Druck für faire Kollektivverträge 

„Wir machen weiter Druck - und zwar gemeinsam gegen 0,0 Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung!“ So klingt es vor den entscheidenden KV-Runden aus den Reihen der Betriebsräte, Personalvertreter und Gewerkschaften in der Telekom-Branche.

„Sollte es den Unternehmens- und Arbeitgebervertretungen einfallen, weiterhin ernsthafte  Verhandlungen zu verweigern, sind wir gut vorbereitet, die Beschäftigten haben ein Recht auf faire Lohn- und Gehaltserhöhungen“, ist zu hören.
  
Der Grad der gewerkschaftlichen Maßnahmen richtet sich nach den Zwischenergebnissen der laufenden Verhandlungen. Ein erster Protest könnte noch im November stattfinden. „Davon ausgehend könnten sich die Aktionen durchaus bis in die Weihnachtszeit erstrecken“, wird von Funktionären der Gewerkschaften GPA-djp und GPF angedeutet.

Die Stimmung unter den Belegschaften sei ohnehin nicht die Beste. Wenn etwa beim Branchenleader Telekom Austria Beschäftigte aus dem Festnetz-Bereich nach Hause geschickt werden sollen, weil es für sie angeblich keine Arbeit mehr gibt, drängen viele Telekom-Beschäftigte auf gewerkschaftliche Aktivitäten. 

Trotzdem will man besonnen und sachlich in die KV- und Gehaltsverhandlungen gehen, um ein Ergebnis zu erreichen, das der wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen Rechnung trägt. Darüber hinaus müssten die realen Kaufkraftverluste abgegolten werden. „Das haben sich die Telekom-Beschäftigten für ihren Einsatz und ihre Leistungen verdient!“ sagen die Gewerkschaftsvertreter.