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Steh- und Wartezeiten endlich als Lenkzeit anrechnen!

Die Gewerkschaft GPF und der ÖBB-Postbus-Zentralbetriebsrat fordern, dass verkehrsbedingte Steh- und Wartezeiten endlich als Lenkzeit angerechnet werden 

Steh- und Wartezeiten unter 10 Minuten sollen auf die Lenkzeiten angerechnet werden. Die Ausgangslage: In seit 1. Mai 2006 zugelassenen Autobussen und Lastkraftwagen ist ein digitales Kontrollgerät eingebaut, welches die Lenkzeit unterbricht, wenn ein Bus oder Lkw verkehrsbedingt anhalten muss. Diese kurzen Wartezeiten werden nicht als Lenkzeit angerechnet, obwohl sich der Lenker, die Lenkerin im Verkehr befindet und voll konzentriert ist.

Erst wenn er bzw. sie viereinhalb Stunden reine Lenkzeit erreicht haben, ist eine vorgeschriebene Fahrtunterbrechung möglich. Bei einem sehr dichten Fahrplan kann es passieren, dass ein/e Lenker/in erst nach sechs, sieben Stunden eine Pause halten kann.
Umgelegt auf andere Branchen hieße das zum Beispiel für eine Billa-Verkäuferin, dass nur Zeiten der Kasseneingabe als Arbeitszeit gelten, das Warten auf den nächsten Kunden aber nicht zählt.
Der Vollversammlung der AK Wien liegt dieser Antrag am 22. Oktober 2015 zum Beschluss vor. Die österreichische Bundesregierung wird damit aufgefordert, die entsprechenden EU-Bestimmungen zu ändern, um verkehrsbedingte Steh- und Wartezeiten unter 10 Minuten auf die Lenkzeit anzurechnen.
„Es ist dringend notwendig, dass im Interesse der Verkehrssicherheit, der Fahrgäste und der Lenkerinnen und Lenker diese Änderung umgesetzt wird,“ sagt Robert Wurm, Zentralbetriebsratsvorsitzender der ÖBB-Postbus GmbH.
 

 


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