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Post-Sozialplan: Niemand darf gezwungen werden!

Personalvertretung wird jeden einzelnen Fall prüfen

Seit dem Börsegang im Jahr 2006 wird vom Management der Österreichischen Post Jahr für Jahr mehr Leistung eingefordert. Trotz Rekordgewinnen und enormen Leistungssteigerungen steigt der Arbeitsdruck in allen operativen Bereichen. Viele Beschäftigte kommen mit der Arbeitsbelastung nicht mehr zurecht.

„Ich kann nicht verhindern, dass die Post nun MitarbeiterInnen mit 50+ ein sehr großzügiges finanzielles Angebot macht, aber ich werde weiterhin sehr genau darauf achten, dass dieses Angebot ausschließlich auf freiwilliger Basis erfolgt. Sollte der Druck auf die betroffenen MitarbeiterInnen steigen oder gar eine Kündigung angedacht werden, werden wir jedenfalls sofort einschreiten und allen MitarbeiterInnen einen kostenlosen Rechtsbeistand über unsere Gewerkschaft gewähren", sagte Helmut Köstinger, Vorsitzender der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten und Betriebsratsvorsitzender der Post AG.

Die Personalvertretung ist gerade dabei, jeden einzelnen Fall sehr genau zu prüfen.

„Seit Jahren fordert die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten die Anpassung der Arbeitsbedingungen und die Schaffung von altersgerechten Arbeitsplätzen, eine bessere Gesundheitsvorsorge, eine 6. Urlaubswoche sowie die Anerkennung der Schwerarbeiterregelung“, sagte Helmut Köstinger abschließend.