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Neues Besoldungsschema im öffentlichen Dienst:

Wir fordern eine sofortige Korrektur!

Die von uns in den letzten Wochen aufgezeigten Fehler im neuen Besoldungsschema bringen derzeit für zahlreiche Kolleginnen und Kollegen - vor allem in den höheren Gehaltsstufen - inakzeptable Einkommensverluste.

Als GPF sind wir unmittelbar nach Vorliegen des neuen Besoldungsschemas für die öffentlich Bediensteten bei Post, A1 Telekom und Postbus an die zuständige Staatssekretärin Mag Sonja Stessl herangetreten und haben die sofortige Beseitigung aller Einkommensverluste eingefordert.

Gemeinsam mit unserem Post-Dienstrechtsexperten Richard Köhler und den BR-Vorsitzenden Walter Hotz und Robert Wurm habe ich in den letzten Wochen mehrmals im Bundeskanzleramt interveniert und klargestellt, dass wir keine Einkommensverluste hinnehmen werden. Da die Gesetzesreparatur spätestens im Sommer in Kraft treten muss, besteht aufgrund der Begutachtung und der parlamentarischen Fristen bereits Zeitnot.

Daher habe ich in einem neuerlichen Gespräch mit Staatssekretärin Steßl am 17. März 2015 abermals mit aller Vehemenz die klare Forderung der GPF nach Beseitigung aller Einkommensverluste durch Überstellung in das neue Besoldungsschema deponiert und klargestellt, dass wir als GPF keinen einzigen Euro Verlust hinnehmen werden.

STS Sonja Steßl hat neuerlich größtes Verständnis für unsere Forderung gezeigt und volle Unterstützung zugesagt, indem sämtliche Einkommensverluste im neuen Besoldungsschema so rasch wie möglich beseitigt werden sollen.

Auch wenn die derzeitigen Verluste maximal 0,6 Promille in der Lebensverdienstsumme betragen ist das aus Sicht der GPF kein Grund zur Nachgiebigkeit. Ein Einkommensverlust ist den Post-, A1-Telekom - und PostbusmitarbeiterInnen einfach nicht zumutbar. Noch dazu, wo wir bei den jährlichen KV-Verhandlungen um jeden Euro ringen müssen.

Sollte es trotz der derzeitigen Zusagen zu Einkommensverlusten für unsere Kolleginnen und Kollegen kommen, werden wir dies als GPF mit unserem Anwalt bekämpfen!.

Euer
Helmut Köstinger
Bundesvorsitzender der GPF