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GPF: Nein zur Beamtenentsorgung!

Gewerkschaft gegen „Personalpool“-Pläne des Finanzministers 

Die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) protestiert gegen die von Finanzminister Spindelegger geäußerten Pläne, einen „Personalpool“ für Bedienstete bei Post, Telekom und ÖBB einzurichten.

„Ein schlechter Plan wird durch Wiederholung nicht besser“, sagte der GPF-Vorsitzende Helmut Köstinger. „Dem Herrn Finanzminister ist offenbar entgangen, dass sowohl Post AG als auch die A1 Telekom mit ähnlichen Einrichtungen bereits vor Jahren deutlich gescheitert sind.“

Bereits 2008 wurden in der ÖIAG Pläne verfasst, um beamtete Beschäftigte loszuwerden. Und damals wie heute wird von der Gewerkschaft klargestellt,  dass Beamtinnen und Beamte keine Minderleister, Nichtstuer und unflexible Sturköpfe sind, sondern die hervorragenden Ergebnisse in den Betrieben  erarbeitet haben.

Bereits In den letzten Jahren sind Arbeitsplätze bei der Post und bei A1 Telekom Austria verloren gegangen, die Arbeitsbedingungen massiv verschärft worden. Die Beschäftigten – ob beamtet oder nicht - sind gezwungen, bis zu 100 Kilometer täglich zu ihren  Arbeitsplätzen zu pendeln. Hunderte ehemalige Post- und Telekombeschäftigte sind bereits freiwillig in andere Bereiche gewechselt.
Viele Arbeitsplätze werden nicht mehr nachbesetzt – zum Schaden der Kundinnen und Kunden und der Infrastruktur unseres Landes.

„Und da fantasiert der Finanzminister von mangelnder Flexibilität im Beamtendienstrecht? Offenbar weiß er nicht mehr, wie die tägliche Realität aussieht. Vielleicht will er mit der Einrichtung eines „Personalpools“ für Beamte von den Kosten zur Rettung maroder Banken ablenken? Und vor allem: Wo bleibt der Nutzen für die Steuerzahler?“, sagte Helmut Köstinger.

Aber vielleicht sieht sich der Finanzminister auf einer Erfolgswelle, nachdem die A1 Telekom durch die ÖIAG einem ausländischen Konzern „übergeben" wurde. Vielleicht sind jetzt nur noch die Beschäftigten im Weg, um die letzten wertvollen Staatsbeteiligungen an kapitalkräftige Spekulanten verscherbeln zu können.

„Wir sehen diese Idee des Finanzministers als gefährliche Drohung in Richtung weiteren Personalabbau und werden entsprechend reagieren“, sagte der GPF-Vorsitzende abschließend.

 

 

 


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