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GPF-Köstinger: Post plant Neuorganisation in der Briefzustellung

Gewerkschaft befürchtet Qualitätsverschlechterung für Kunden

Täglich gibt es Kundenbeschwerden, trotzdem scheint der Postführung wenig daran zu liegen, das Service für die Postkunden ernsthaft verbessern zu wollen.

„Anstelle besonderes Augenmerk darauf zu legen, ausreichend geschultes Personal zur Verfügung zu stellen, um die vielen Beschwerden einzudämmen, werden ständig Umorganisationen vorgenommen und damit die Belegschaft verunsichert und frustriert. Dadurch droht ein weiteres Absinken der Qualität in der Briefzustellung, nachdem auch die Zustellung über die FEIBRA für die Kunden wenig zufriedenstellend verläuft“, sagte Helmut Köstinger, Vorsitzender der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten.

Die bisher vorgenommen Umorganisationen und Sparmaßnahmen haben aus Sicht von Köstinger zwar den Aktionären satte Gewinne, keineswegs aber den Kunden ein besseres Service gebracht. Dazu hat die Belastung der ZustellerInnen mittlerweile ein unzumutbares Ausmaß angenommen.

Die nun geplante Umorganisation in der Führungsstruktur der Briefzustellung sieht weitere Einsparungsmaßnahmen vor und lässt aus Sicht der Gewerkschaft Schlimmes für die Kunden und die ZustellerInnen vermuten.

„Weiteren Belastungen für unsere BriefträgerInnen werden wir entschieden entgegentreten und eine Verschlechterung des Services für unsere Kunden werden wir nicht akzeptieren“, so Helmut Köstinger abschließend.