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GPF-Köstinger: „Wir werden uns Lohndumping nicht gefallen lassen“

DHL genau auf die Finger schauen

Auf die heutige Pressemeldung der DHL-Austria, ein eigenes Paketnetz in Österreich aufzubauen, reagiert der GPF-Vorsitzende scharf: 

„Der Österreichische Paketmarkt ist bereits heute bestens versorgt und unsere PostzustellerInnen leisten täglich ein tolles Service und beste Qualität für unsere Kunden. Wenn DHL glaubt, in Österreich Preis- und Lohndumping betreiben zu können, müssen sie mit größtem Widerstand rechnen“. Köstinger befürchtet den Verlust von tausenden Arbeitsplätzen bei der Österreichischen Post und fordert daher DHL auf „einen fairen Wettbewerb an den Tag zu legen und nicht mit „Taglöhnern“ zu arbeiten, wie dies in der Paketbranche im Ausland  leider oftmals der Fall ist.

„Wie DHL mit ihren ArbeitnehmerInnen in Deutschland umgeht, haben wir ja in den letzten Jahren oftmals erleben müssen. Die wochenlangen Streiks in den letzten Monaten sprechen dazu eine klare Sprache“, so Köstinger. Daher ist die Ankündigung von DHL, tausende Arbeitsplätze zu schaffen, aus Sicht von Köstinger absolut unglaubwürdig.

„Wir werden DHL sehr genau auf die Finger schauen. Sollte die Zustellung nicht mit Angestellten erfolgen, die nach geltenden Österreichischem Recht und den geltenden Kollektiverträgen bezahlt werden, werden sie mit uns massive Probleme bekommen“ so Köstinger abschließend. 


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