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GPF-Fürst: „Pensionen sind keine Almosen!“

Pensionsanpassung 2017: Wir wollen mehr als die Inflationsrate

 „Neben den aktiven Beschäftigten bezahlen Pensionistinnen und Pensionisten mit ihren Steuern den größten Teil der Staatseinnahmen. Und ausgerechnet jene, die wenig im Börsel haben, sollen um eine faire Teuerungsabgeltung zittern müssen? Das ist schäbig und unfair!“, sagt Ditmar Fürst, Bundespensionistensprecher der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF).

Pensionistenhaushalte sind stärker von der Teuerung betroffen als die errechnete Inflationsrate von 0,8 Prozent (Durchschnitt von August 2015 bis Juli 2016), um den die Pensionen 2017 angepasst werden sollen. Die Preisentwicklung für Wohnen, Lebensmittel, Gebühren, Pflegeleistungen usw. liegt deutlich über diesem Prozentsatz.

Die GPF-Pensionistenvertretung gibt sich anhand dieser Fakten mit der von der Pensionskommission empfohlenen Pensionsanpassung für 2017 in der Höhe von 0,8 Prozent nicht zufrieden.

„Wir fordern bei der Pensionsanpassung als Minimum eine Teuerungsabgeltung in Höhe einer Netto-Einmalzahlung von 100 Euro, die steuer- und sozialversicherungsbefreit ausbezahlt werden soll“, fordert Ditmar Fürst.

„Pensionen sind keine Almosen, die uns gnädig gewährt werden, sondern wohl erworbene, jahrzehntelang hart erarbeitete Ansprüche!“ Kanzler Kern und Sozialminister Stöger zeigen Verständnis und unterstützen diese Forderung der Pensionistinnen und Pensionisten. Nur Finanzminister Schelling zeigt sich zugeknöpft und will über die Inflationsrate hinaus nichts locker machen, obwohl im Jahr 2015 rund eine halbe Milliarde weniger für Pensionen ausgegeben wurde als budgetiert.

„Wenn Geld für marode Banken da ist, dann muss auch Geld für die älteren Kolleginnen und Kollegen da sein, die ihr ganzes Leben gearbeitet und den Sozialstaat abgesichert haben! Die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten unterstützt daher die Forderung des Pensionistenverbandes nach einer echten Teuerungsabgeltung für die Pensionistinnen und Pensionisten in Form einer Einmalzahlung von 100 Euro!“, sagte Helmut Köstinger, Vorsitzender der GPF.

 


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