Zum Inhalt Zum Hauptmenü

GPF: Breitband statt Schmalspurdenken!

Geld für die Zukunft des Landes, nicht für marode Banken

 „Wo sind die zwei Milliarden aus der Versteigerung der Mobilfunklizenzen, Herr Finanzminister?“, fragt Walter Hotz, Betriebsratsvorsitzender der A1 Telekom Austria.

Diese Einnahmen waren ursprünglich zu einem wesentlichen Teil als „Breitbandoffensive“ für den Ausbau der Kommunikationsinfrastruktur in Österreich geplant gewesen. Jetzt sollen diese Finanzmittel offenbar zum Stopfen von Budgetlöchern verwendet werden.

Dadurch würde die österreichweite Aufrüstung der Telekom-Festnetz-Infrastruktur durch Glasfaser-Leitung äußerst unwahrscheinlich. Die Erreichung der Ziele der österreichischen Breitbandstrategie würde in unerreichbare Ferne rücken. Der Wirtschaftsstandort Österreich und vor allem der ländliche Raum würden dadurch massiv geschwächt.

„Anstelle notwendiger Investitionen Verkäufe von wertvollen Infrastrukturunternehmen an private Investoren – Stichwort A1 Telekom – mit der Erwartung, diese würden dann in die österreichische Infrastruktur investieren, sind äußerst kurzsichtig und konzeptlos und auch mit katastrophalen Folgen verbunden“, sagte Helmut Köstinger, Vorsitzender der Kommunikationsgewerkschaft GPF.

Investitionen stärken die Grundlagen von Wirtschaft und Gesellschaft und sind damit Garant für Steuereinnahmen und die Arbeitsplätze von morgen.

„Alles für die Banken, aber nichts für die strukturelle Zukunft unseres Landes? Das ist Vernichtung von Volksvermögen und eine massive Gefährdung des Wirtschaftsstandorts. Gerade vom Finanzminister sollte man mehr wirtschaftspolitischen Weitblick erwarten können“, sagte Hotz abschließend.

 

 


Benutzeranmeldung


Vorteilsreiseservice


Ermäßigung von 20 % im Vorverkauf
26.07. / 30.07. / 02.08. / 06.08. / 09.08. / 13.08. jeweils um 20 Uhr
OPEN AIR im Burghof der Festung Hohensalzburg
Bei Schlechtwetter: Stieglkeller – Großer Saal
Bestellung per Mail: t.peschke@a1.net
Infos: www.jedermann-salzburg.com