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Flugsicherung: Kein Sparen um jeden Preis!

Sparmöglichkeiten durch Zentralisierung gering – Einsparen bedeutet weniger Personal, weniger Service

Die Arbeitssituation des Flugsicherungspersonals ist besonders belastend. Bereits jetzt werden Dienste über 11 Stunden hinaus verlängert, wenn wegen des aktuell schon geringen Personalstands kein Ersatzpersonal zur Verfügung steht. Das wird durch die verpflichtenden Meldungen an das Arbeitsinspektorat belegt. Die Gewerkschaft warnt vor dem Einsatz übermüdeter Techniker, Meteorologen und Fluglotsen.

Jetzt kommen Pläne der EU-Kommission zur Reduktion und Zentralisierung der europäischen Flugsicherungen dazu. Auf Wunsch der Airline-Industrie-Lobby soll der Kostendruck an die Flugsicherungen weitergegeben werden.
Auswirkungen auf die Personalstände und das Funktionieren der Flugsicherungen sind damit vorprogrammiert.

„Die Beschäftigten arbeiten in ihren verantwortungsvollen Berufen bereits heute unter hohem Druck. Es ist untragbar, den Stress noch zu erhöhen, indem ihre Existenz in Frage gestellt wird. Unwirtschaftlich geführte Airlines und die Spritpreisspekulanten versuchen, ihre Kosten auf die Flugsicherung abzuwälzen. Das ist unprofessionell und geht massiv auf Kosten der Sicherheit und der Arbeitsplätze!“, sagt Helmut Harucksteiner, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Flugsicherung in der GPF und Betriebsratsvorsitzender der AustroControl.

Trotz sinkender Aktivität der Airlines und entsprechendem Einnahmenausfall für die Flugsicherung werden in Österreich bereits jetzt Jahr für Jahr 2,6 % an Flugsicherungskosten eingespart. Zusätzliche Sparmaßnahmen wären trotzdem möglich: Die Flugsicherungsvereinigung FAB CE  – 7 Flugsicherungen der Nachbarländer im Norden und Osten inklusive Österreich – sieht durch bessere technische Vernetzung und Zusammenarbeit Einsparungspotential von bis zu 1 % jährlich. Bei den im Dienstleistungsbereich üblichen 60 % Personalkosten sind darüber hinausgehende Einsparungen nur durch Personalkürzungen finanzierbar.

Einsparen nach den Airliner-Lobby-Plänen bedeutet weniger Personal, weniger Service und damit Verspätungen für die Fluglinien. Die Kosten für Verspätungen sind jedoch ein Vielfaches der Einsparungen bei den Gebühren und verärgern zusätzlich noch die Passagiere. „Sparen um jeden Preis darf nicht im Vordergrund stehen, Sicherheit und Qualität müssen Priorität haben!“, verlangt Helmut Harucksteiner.

 

 


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