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AK: Österreich muss wichtiger Eigner bei Telekom Austria bleiben

ÖIAG würde durch Syndikatsvertrag industrielle Führerschaft verlieren

„Ein Syndikatsvertrag zwischen der ÖIAG und dem Telekomkonzern von Carlos Slim würde für die Telekom Austria und damit für Österreich nur Nachteile bringen“, argumentiert AK-Wien-Direktor Werner Muhm. Er plädiert erneut vehement dafür, dass sich die verantwortlichen Personen gegen Slim und damit für Österreich, den heimischen Standorten und tausende von Arbeitsplätzen entscheiden. Diese Diskussion ist eine Bestätigung der Ansicht der Arbeitnehmervertretungen, dass der Staat bei strategisch wichtigen Unternehmen nicht unter 51 Prozent der Anteile gehen sollte.

Denn ein Syndikatsvertrag zwischen der ÖIAG und América Móvil würde folgende Nachteile ergeben:

+ Die ÖIAG würde die industrielle Führerschaft und Kontrolle über die Telekom Austria-Gruppe an América Móvil verlieren. Sowohl im Aufsichtsrat als auch im Vorstand würde America Movil die Mehrheit übernehmen.

+ Es gibt keine Absicherung der Beschäftigten in Österreich. Auch Investitionen in den Standort Österreich sind weder mit definierten Zielen noch mit quantitativen Zahlen untermauert.

+ Ein Business-Plan existiert nicht, daher auch keine Vereinbarung über die künftige strategische Ausrichtung und die Verwendung der Kapitalerhöhung.

+ Die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat sind de facto ausgehebelt.

+ Die ÖIAG hätte lediglich im Bereich von Kapitalmaßnahmen eingeschränkte Vetorechte. Der Syndikatsvertrag endet nach zehn Jahren, für die ÖIAG gibt es ohne die Zustimmung von América Móvil keine Verlängerungsoption. Damit ist auch die weitere Zukunft der Telekom Austria unklar.

 

 

 


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