Zum Inhalt Zum Hauptmenü

ÖBB-Postbus: Mehr Qualität und Sicherheit auf der Straße

Betriebsrat: Gleiche Bedingungen für alle Bus-Unternehmen  – Lenker-Überwachung nur mit Betriebsvereinbarung 

237 Menschen kamen in Österreich im ersten Halbjahr bei Verkehrsunfällen ums Leben, um 46 mehr als im vorigen Jahr. Hauptursache der tödlichen Verkehrsunfälle war zu hohes Tempo, gefolgt von Ablenkung und Unachtsamkeit. Beim ÖBB-Postbus, dem sichersten Busunternehmen Österreichs, ist das genau umgekehrt. Die aktuellen Zahlen der Unfallstatistik weisen den Bus einmal mehr als das sicherste Straßenverkehrsmittel aus. Das ist wahrscheinlich mit ein Grund, warum die Zahl der Fahrgäste im öffentlichen Verkehr steigt.

„Jetzt braucht es weitere Qualitätsverbesserungen, damit dieser Trend anhält. Vor allem müssen gleiche Bedingungen für alle gelten. Der Postbus ist schon jetzt ein herausragendes positives Beispiel, vor allem durch die Leistungen seiner Beschäftigten“, sagt Postbus-Zentralbetriebsrat Robert Wurm. Laut Verkehrsüberwachungsbilanz wurden im letzten Jahr um zwei Prozent mehr Anzeigen und Organmandate nach dem Kraftfahrgesetz bei Kontrollen von Lkw und Bussen erstattet – insgesamt 153.599. Hauptsächlich betraf dies technische Fahrzeugmängel an Karosserie, Bremsen und Reifen, aber auch Überladung und mangelnde Ladungssicherung. Die Polizei führte 1,76 Millionen Alkoholtests durch, 18.188 Führerscheine wurden abgenommen.

Das Unternehmen ÖBB-Postbus möchte jetzt seine Vorbildfunktion ausbauen und versuchsweise Alkotestgeräte in einigen Postbussen einbauen. Der Betriebsrat fordert den Abschluss einer verpflichtenden Betriebsvereinbarung und das so schnell wie möglich, jedenfalls noch vor dem Einbau derartiger Überwachungsgeräte.

„Alles, was die Verkehrssicherheit erhöht, ist zu begrüßen", stellte Robert Wurm fest. „Aber warum ausgerechnet beim Postbus mit den sichersten Lenkerinnen und Lenkern? Was ist mit den vielen privaten Busunternehmen, die in scharfer Konkurrenz mit dem Postbus stehen? Dürfen sich diese Unternehmen aus der Verantwortung stehlen und dadurch einen Wettbewerbsvorteil haben?“

Das sei nicht nur eine Frage der Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten, sondern auch der Rechtssicherheit. Am besten wäre eine gesetzliche Verpflichtung für den Einbau derartiger Kontrollgeräte in alle Fahrzeuge für den Personentransport nach schwedischem Vorbild. Eine entsprechende Gesetzesvorlage sollte so rasch wie möglich vom Verkehrsministerium eingebracht werden. „Dann gelten gleiche Bedingungen für alle MitbewerberInnen und es gäbe noch mehr Sicherheit für die Fahrgäste“, sagte Robert Wurm abschließend.

 
 

 


Benutzeranmeldung


Vorteilsreiseservice


Ermäßigung von 20 % im Vorverkauf
26.07. / 30.07. / 02.08. / 06.08. / 09.08. / 13.08. jeweils um 20 Uhr
OPEN AIR im Burghof der Festung Hohensalzburg
Bei Schlechtwetter: Stieglkeller – Großer Saal
Bestellung per Mail: t.peschke@a1.net
Infos: www.jedermann-salzburg.com