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ÖBB-Postbus: Italien gewinnt Ausschreibung – Zehn LenkerInnen verlieren Jobs

Postbus-Betriebsrat: „Nun hat sich unsere Politik vom Bestbieterprinzip verabschiedet“ 

   Ab Mai 2017 werden im Tiroler Paznauntal italienische Busse im Liniendienst zwischen Landeck und Galtür verkehren. Das haben die SteuerzahlerInnen dem Tiroler Verkehrsverbund zu verdanken, die einem italienischen Unternehmen den Zuschlag gegeben haben. Auftragswert: Mehrere Millionen Euro an Steuergeldenr werden dadurch nach Italien überwiesen. Dazu fallen auch noch die Arbeitsplätze von zehn LenkerInnen aus Österreich weg.

   „Damit sind alle Beteuerungen, dass bei uns das Bestbieterprinzip statt dem Billigstbieterprinzip gelten soll, das Papier nicht wert, auf dem das geschrieben wurde“, stellt ÖBB-Postbus-Zentralbetriebsrat Robert Wurm fest.

   Der frühere Verkehrsminister Alois Stöger hat sich mit den Verkehrsverbünden darauf geeinigt, dass bei Ausschreibungen für Linien nur noch  Unternehmen den Zuschlag erhalten sollen, die sich an die Vorgaben im Interesse der Bediensteten, der Fahrgäste und der SteuerzahlerInnen halten: Qualität, Sozialkriterien, Sicherheit.

   Und heute? Alles vergessen, alles leere Worte ohne Bedeutung für die jetzigen Verbundverantwortlichen der Länder und den neuen Verkehrsminister?

   Jetzt ist wieder Dumpingpreisen Tür und Tor geöffnet. Der billigste Anbieter macht das Geschäft, nicht der Beste. Einhaltung der österreichischen Kollektivverträge und Kundenzufriedenheit zählen plötzlich nicht mehr.

   Nun sind ÖBB-Chef Andreas Matthä, vor allem aber unser Verkehrsminister Leichtfried als Eigentümervertreter im Interesse der SteuerzahlerInnen gefordert, diese Schieflage zum Schutz der Fahrgäste und der österreichischen Beschäftigten zu bereinigen.

   „Lippenbekenntnisse sind für die österreichischen Beschäftigten zu wenig. Wir verlangen Ergebnisse und nicht nur Überschriften“, sagt Robert Wurm abschließend.


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